Gesundheitsförderung in Haft

Die Mogelpackung

Ein Projekt der AIDS-Hilfe Duisburg / Kreis Wesel e.V. und der Deutschen AIDS-Hilfe e.V.

Durch benutzte Spritzen und weitere Utensilien (Löffel/ Aufkochpfännchen, Filter und Wasserbehälter) steigt das Risiko, sich mit HIV und Hepatitiden zu infizieren!
Sterile Spritzen werden im Knast nicht ausgegeben. Im Beipackzettel der Mogelpackung wird erklärt, wie Menschen in Haft, die Drogen intravenös konsumieren, sich  zu einem gewissen Maß schützen können. Der Beipackzettel kannst du hier downloaden und hier die Mogelpackung.

Ziele unserer Arbeit im Bereich „Menschen in Haft“ sind unter anderem die

  • Verminderung / Verhinderung von Neuinfektionen von HIV und Hepatitiden bei Menschen in Justizvollzugsanstalten
  • die psychosoziale Stabilisierung und Gesunderhaltung durch Maßnahmen zur Verzögerung der HIV- Krankheitsprogression sowie die Prophylaxe von Begleiterkrankungen oder Co-Infektionen HIV-positiver Menschen (Sekundärprävention)
  • die Fortbildung der Mitarbeiter der Haftanstalten im Rahmen der Infektionsprophylaxe zu den Themenfeldern Infektionswege, (Selbst-) Schutzmöglichkeiten und Begleitungsaspekte (siehe hierzu: Infektionsschutz"Gemeinsamer Runderlass des Ministeriums für Inneres und Justiz (4550 - IV B. 65) und des Ministeriums für Frauen, Jugend, Familie und Gesundheit (V A 4 - 0392.3)“ Punkt 7, vom 3. November 1998" - Ausführung des Landesprogramms gegen Sucht in Nordrhein-Westfalen hier: Betreuung drogenabhängiger Gefangener in Justizvollzugsanstalten und Zusammenarbeit mit außervollzuglichen Institutionen - JMBl. NW S. 297 -).

Rüdiger Wächter

Gesundheitsförderung in Haft

Kontakt

 

AIDS-Hilfe Duisburg / Kreis Wesel e.V.
Bismarckstr. 67
47057 Duisburg

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Telefon: 0203 / 66 66 33
Fax: 0203 / 6 99 84
info@aidshilfe-duisburg-kreis-wesel.de

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Montag 11 - 14 Uhr
Mittwoch 14 - 19 Uhr
Freitag 11 - 16 Uhr
und nach Vereinbarung

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