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Wir vertreten in diesem Bereich einen akzeptierenden Ansatz und beraten zu Safer Use. Dazu gehört die Vermittlung von Wissen zum risikominderndem Konsum sowie die eigene Reflexion des Umgangs mit Drogen. Angebote des Bereiches sind unter Anderem:

  • zielgruppenspezifische, aufsuchende Prävention (Streetwork)
  • motivierende Kurzberatung bzgl. Safer Use und Beratung zu HIV, Aids und andere sexuell übertragbare Infektionskrankheiten (STI)
  • Koordination und Unterstützung der Selbsthilfe
  • offene, niederschwellige Gruppenangebote
  • (Psychosoziale-) Begleitung
  • Vermittlung in die Substitution
  • Spritzentausch und Betreiben der Spritzenautomaten
  • Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit

21.07.2016 Nationaler Gedenktag für verstorbene Drogengebraucher*innen – Aidshilfe Duisburg/Kreis Wesel e. V. und JES Duisburg ziehen Bilanz

Die Zahl der Menschen in Duisburg, die illegale Drogen konsumiert haben und im vergangenen Jahr in Duisburg verstorben sind, ist gestiegen. Die offizielle Zahl der Verstorbenen wird auf acht Menschen beziffert. Marko S. von JES Duisburg geht von deutlich mehr Todesfällen aus, die nicht in der Statistik auftauchen. „ Durch mein privates Umfeld weiß ich, dass die Dunkelziffer deutlich höher liegt. Ich engagiere mich in der Selbsthilfegruppe, weil ich dort politische Forderungen zur Entkriminalisierung und Regulierung der Drogenmärkte mitgestalten kann.“

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